Herstellung

Das Zentrum der Herstellung Erzgebirgischer Volkskunst liegt im und um das „Spielzeugdorf“ Seiffen.

Der Bergbau im Erzgebirge hatte seine Blütezeit im 14. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert waren die Erzvorkommen weitestgehend erschöpft. Technische Schwierigkeiten und fallende Preise am Weltmarkt zwangen die Bergleute dazu neue Einkommensquellen zu erschließen. Pyramiden, Nussknacker und Räuchermännchen, welche alle ursprünglich nur dazu gedacht waren die Häuser der Bergleute zu verschönern, wurden vom Jahr 1699 an auf den Märkten der großen Städte zum Kauf angeboten, wohin man sie auf Handkarren über weite Wege transportierte.

Noch immer wird im Erzgebirge zumeist von Hand gedrechselt. Danach werden die vielen Einzelteile zusammengeleimt und kunstvoll bemalt.

Unter den fast 200 Betrieben gibt es nur eine Handvoll größere Firmen welche auch Maschinen zum Drechseln verwenden. Der Rest ist dann auch hier Handarbeit: Das Holz wird geschliffen und poliert, zusammengeleimt und dann von Hand bemalt.



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